Produktions- und Ablaufplanung in der Prozessindustrie


Zur Prozessindustrie zählen Chemie-, Pharma-, Nahrungsmittel-, Mineralöl- und Hüttenindustrie. Die eingesetzten Stoffe werden im Gegensatz zur Fertigungsindustrie durch die ablaufenden Prozesse nach Art, Eigenschaften und/oder Zusammensetzung verändert. Aufgabe der Produktions- und Ablaufplanung ist die zeitliche Zuordnung von Betriebsmitteln zu diesen Prozessen. Typische Ziele sind die Minimierung der maximalen Durchlaufzeit, der Terminüberschreitungen und/oder der Rüstkosten. Dabei sind Restriktionen wie

zu beachten.

Probleme der Produktions- und Ablaufplanung in der Prozessindustrie können mit verkürzten Branch-and-Bound-Verfahren und/oder Prioritätsregelverfahren gelöst werden. Bei der Entwicklung solcher Verfahren wird auf Ergebnisse aus dem Forschungsfeld "Ressourcenbeschränkte Projektplanung" zurückgegriffen.



Benchmark-Instanzen: Chemische Industrie (Westenberger & Kallrath, 1995)



Veröffentlichungen des Lehrstuhls im Forschungsgebiet

Bücher:

Referierte Fachzeitschriften (ab 1996):

Beiträge in Tagungs- und Sammelbänden (ab 1996):

Sonstige Veröffentlichungen (ab 1996):